Dienstag, November 30, 2021
 

Mehr Sicherheit bei der Medikamenteneinnahme

Seit der Nachkriegszeit ist unsere Lebenserwartung dank des medizinischen Fortschritts und einer optimierten Lebenshygiene stetig gestiegen. Damit stellen die Betagten von heute neue Anforderungen an Pflege und Selbständigkeit. Doch mit dem Alter und den entsprechenden Pathologien birgt die Vielzahl von Medikamenten und Produktenamen ein erhebliches Gesundheitsrisiko für die Betroffenen. Welche Lösungen gibt es für sie bzw. ihre Betreuenden, damit Pillen nicht noch kränker machen?

Multiple Risiken

Verursacht die Einnahme eines Medikamentes schädliche Nebenwirkungen unabhängig davon, ob es richtig oder falsch eingenommen, bzw. vergessen wird, spricht man von einer medikamentösen Iatrogenie.

Bei Betagten bestehen diesbezüglich zahlreiche Risikofaktoren: Abnahme von Beweglichkeit und kognitiven Leistungen, Sehschwäche, soziale Isolierung oder Polymedikation. Je mehr Personen involviert sind, umso höher ist zudem das Risiko: Arzt, Apothekerin, Pflegefachperson, Angehörige, Betroffene selbst.

Angepasste Lösungen

Ein Nullrisiko gibt es bei Medikamenten nicht. Trotzdem lassen sich Fehlerquellen (z.B. doppelte oder gar keine Einnahme) und Verwechslungen zwischen ähnlich aussehenden Präparaten minimieren.

Mit einem Wochenspender lässt sich die wöchentliche Einnahme im Voraus planen. Planlose Dosierungen entfallen damit, und die Therapiewirksamkeit wird durch eine verstärkte Compliance optimiert.

Die bewährten Dosierspender, die für jeden Tag und jede Tageszeit ein Fach bereithalten, lassen sich von der Pflegefachperson oder den Betreuenden für die ganze Woche im Voraus befüllen. So wird die Verordnung eingehalten, die Betreuenden sind beruhigt und der/die Behandelte profitiert von einer konsequenteren Therapie. Bei der Befüllung (v. a. durch Angehörige oder Patienten) ist allerdings grösste Aufmerksamkeit geboten, und die Patienten benötigen oft eine ausführliche Instruktion mit Lernhilfen.

Auch Junge profitieren natürlich von den Wochenspendern, insbesondere bei einer Polymedikation.

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