Samstag, Juni 12, 2021
 

Wirksame Linderung bei Ekzemen

Raue, trockene Haut, Juckreiz, Bläschenbildung, nässende Schuppen … Die Symptome des Ekzems sind mannigfaltig. Eines jedoch haben sie gemeinsam: Sie sind unästhetisch und unangenehm. Wie können Sie Ihrer Kundschaft helfen?

Unterschieden werden zwei Formen der entzündlichen – entweder akuten oder chronischen – Hautaffektion: das Kontaktekzem und die atopische Dermatitis oder Neurodermitis. Erstere wird durch eine überschiessende Reaktion des Körpers auf ein Allergen ausgelöst (z. B. Schaumgummi, Putzmittel usw.). Die atopische Dermatitis hingegen ist oft Veranlagungssache, kann aber ebenfalls durch Allergene in Lebensmitteln (Eiern, Nüssen usw.) oder durch äussere Faktoren (Pollen, Tierhaare usw.) ausgelöst werden.

Bei der Behandlung von Ekzemen sollte wenn möglich die Ursache angegangen werden. Unabhängig vom allergieauslösenden Stoff können Antihistaminika zur Einnahme und Corticoide zur lokalen Anwendung die Symptome lindern. Corticoide dürfen allerdings ausschliesslich kurzfristig und nur sofern absolut notwendig eingesetzt werden, da sie erhebliche Nebenwirkungen aufweisen und lediglich die Symptome bekämpfen.

Eine Pflanze, die sich in der Dermatologie bewährt hat

Aloe vera (Aloe barbadensis) wirkt äusserlich angewendet entzündungshemmend, regenerierend und wundheilend. In Kombination mit feuchtigkeitsspendenden Substanzen wie Glyzerin bietet sie eine sehr interessante Möglichkeit zur Behandlung von Ekzemen.

Alkalifreie Waschprodukte, rückfettende Seifen und Badeöle bieten die ideale Grundlage für die Hautpflege bei Ekzemen.

Folgende Nahrungsergänzungen können überdies, wenn sie hochdosiert eingenommen werden, Linderung verschaffen:

  • Vitamin C beschleunigt als natürliches Antihistaminikum den Abbau von Histamin.
  • Basenmischungen mit einem hohen Anteil an Calcium (antiallergische Wirkung), Magnesium und Mangan (deren Mangel einen idealen Nährboden für Allergien bilden).
  • Gamma-Linolensäure (Borretsch- oder Nachtkerzenöl) sowie EPA (Fisch- oder Krillöl) nähren und befeuchten die Haut von Innen. EPA wirkt überdies antiallergisch. Damit diese mehrfach ungesättigten Fettsäuren nicht oxidieren, sollten sie stets zusammen mit mindestens 100 mg Vitamin E eingenommen werden.

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