Mittwoch, August 4, 2021
 

Vitamin C – Multitalent für jede Jahreszeit

Das Vitamin C feiert schon seinen 200. Geburtstag, allerdings völlig faltenlos. Das Multitalent bietet für jede Jahreszeit etwas Besonderes.

Frühling: Energieschub und Allergieabwehr

Geschwächt von Lichtmangel, träge von Bewegungsarmut und üppigem Essen ist unser Körper nach dem Winter ziemlich ausgepowert. Vitamin C verleiht ihm einen Energieschub, u. a. durch seine Beteiligung an der Synthese des energetisierenden Carnitins und durch seine Förderung der Aufnahme von blutbildendem Eisen.

Die Allergene in der Luft (Pollen), in der Nahrung oder in bestimmten Substanzen lösen die Freisetzung des Botenstoffs Histamin aus, der zur allergischen Reaktion führt. Vitamin C wirkt wie ein natürliches Antihistaminikum, indem es den Abbau von Histamin beschleunigt.

Sommer: Schutz vor Sonnenschäden

Intensive Sonnenbestrahlung fördert die Entstehung von freien Radikalen. Diese zerstören das Kollagen und Elastin in der Haut und interagieren mit den Hautfetten. Die fatalen Folgen: Die Haut trocknet aus, es bilden sich Falten und Lipofuszin, das Pigment der Altersflecken. Als kraftvoller Radikalfänger wirkt Vitamin C diesen schädlichen Faktoren entgegen.

Herbst: Grippe- und Erkältungszeit

Heute wie einst unterstützt Vitamin C die Funktion der weissen Blutkörperchen, die zum Immunsystem gehören.

Winter: Raus aus dem Stimmungstief!

Vitamin C wirkt wie ein natürlicher Stimmungsaufheller, indem es an der Synthese der Neurotransmitter Noradrenalin und Serotonin (den «Glückshormonen») beteiligt ist.

Zu jeder Jahreszeit das bekannteste Vitamin:

  • Verleiht Haut, Gelenken, Muskeln, Knochen usw. Geschmeidigkeit und/oder Festigkeit (Produktion des in allen Körpergeweben enthaltenen Kollagens).
  • Erhöht die Stressresistenz (Synthese der Stresshormone Adrenalin und Noradrenalin).
  • Bremst die Entstehung degenerativer Krankheiten, u. a. von grauem Star, Arthrose, Arteriosklerose sowie gewisser neulogischer Erkrankungen (antioxidative Wirkung).
  • Begünstigt die Ausscheidung von körperfremden Substanzen (Medikamenten, Nahrungsmittelzusätzen, Pestiziden, giftigen Metallen).

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