Samstag, Juni 12, 2021
 

Stoffwechselträgheit – ein heikles Thema

«Ich werde viel zu schnell dick. Nur schon beim Anblick eines Schokogipfels nehme ich zu!» Viele Ihrer Kundinnen und Kunden sind überzeugt, dass ihr Übergewicht nicht mit ihrer Ernährungsweise zusammenhängt. Stimmt das? Und, wenn ja, was lässt sich dagegen tun?

Dass Ernährung und Gewichtszunahme nicht zwangsläufig zusammenhängen, ist unbestritten, denn die Zahl der Fettzellen ist genetisch vorbestimmt wie unsere Haar- und Augenfarbe.
Doch nicht immer ist die Veranlagung «schuld». Oft ist eine Stoffwechselträgheit, wie nachfolgend ausgeführt, erworben.

Die Schilddrüse stimulieren

Als erste Massnahme empfiehlt sich bei dieser Problematik, die Schilddrüsenproduktion anzuregen. Die Schilddrüse reguliert den Stoffwechsel und die Energieproduktion. Eine Schilddrüsenunterfunktion führt tendenziell zu einer Gewichtszunahme. Manchmal ist die Schilddrüse auch träge, ohne dass eine Krankheit vorliegt, was schon ausreicht, um den Stoffwechsel zu verlangsamen.

Zu bevorzugen sind deshalb jodhaltige Lebensmittel, denn die Schilddrüse benötigt dieses Spurenelement für die Hormonproduktion. Es ist enthalten in Meerfisch, Meersalz, Meeralgen (die Sie als Nahrungsergänzung empfehlen können).

Auch die Homöopathie kann zu einer sanften Anregung des Stoffwechsels beitragen. Die Urtinktur einer Meeresalge, z. B. Fucus vesiculosus (täglich 50 Tropfen), und der Schilddrüsenextrakt C4 als stimulierende Verdünnung (3 Ampullen pro Woche), idealerweise kombiniert mit dem homöopathischen Grundmittel, wenn Sie auf Homöopathie setzen, erzielen oft erstaunliche Ergebnisse.

Muskelaufbau

Mit Sport und Muskelkräftigung lässt sich die Muskelmasse aufbauen, was wiederum den Stoffwechsel anregt. Im Gegensatz zu Fett ist die Muskulatur ein stoffwechselaktives Gewebe und verbrennt Kalorien.

Im Laufe der Jahre nimmt die Stoffwechselaktivität ab, und wir nehmen schneller zu, vor allem auch, weil die Muskelmasse allmählich schrumpft. Sitzende Tätigkeiten und drakonische Diäten, die nicht nur das Fett, sondern auch die Muskulatur zum Schwinden bringen, führen längerfristig immer zu einer Stoffwechselträgheit. Die beabsichtigte Wirkung wird so ins Gegenteil verkehrt, denn ein Körper, der grosse Entbehrungen erleidet, rächt sich, indem er seine Fettdepots hartnäckig verteidigt.

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