Mittwoch, September 22, 2021
 

Sie sind essenziell!

Das Jahr 2020 war geprägt von der Covid-19-Pandemie und hat wieder einmal die essenzielle Rolle der ApothekerInnen zum Vorschein gebracht. PharmaSuisse enthüllt die neuesten Zahlen des Sektors: in den 1806 landesweit verteilten Apotheken erfolgten letztes Jahr 100 Millionen Beratungen für die Patienten.

Die ersten Ansprechpartner für die Gesundheit

Zusätzlich dazu, dass sie bei der Ausgabe von Medikamenten im Zusammenhang mit spezifischen medizinischen Behandlungen professionelle Beratungen anbieten, verfolgen die ApothekerInnen den Gesundheitszustand ihrer Patienten aufmerksam. Sie stehen im Gesundheitssystem an erster Linie. Der Beweis: die Schweizer suchen pro Jahr 11 Mal eine Apotheke auf und nur 4 Mal ein Ärztezentrum.

Die Apothekerteams dienen als Weichensteller. Ihre Empfehlungen sind unabdingbar, um die Ströme in die Arztpraxen oder Notaufnahmen zu regulieren.

Während der Pandemie

Im Jahr 2020 mussten die ApothekerInnen die Konsequenzen der Pandemie bewältigen. Dabei gaben sie die Mitteilungen der Behörden weiter, bauten die Lieferungen nach Hause aus oder erneuerten die Rezepte von Patienten mit chronischen Krankheiten.

Bislang führen 200 Apotheken SARS-CoV2-Tests durch und 2500 ApothekerInnen sind dazu berechtigt, Impfungen durchzuführen.

Eine wirtschaftliche Rolle

Der Schweizerische Apothekerverband betont schliesslich, dass „die Apotheken im Gesundheitssystem nicht zu den Kostenverursachern gehören, sondern die Apothekerteams zusätzlich jedes Jahr knapp 100 Millionen Beratungen erteilen, die sehr oft Lösungen für die Prävention und direkte Behandlung mit einschliessen, sodass die Krankenkassen nicht belastet werden.“ Von allen gesundheitsbezogenen Kosten entfallen nur 6,3% auf Apotheken.

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