Mittwoch, August 4, 2021
 

Homöopathie – die natürliche Alternative für Kinder

Mit der Geburt des ersten Kindes gerät das Paarleben ganz schön durcheinander: Lebensgewohnheiten, Tagesroutinen und Prioritäten werden neu arrangiert. Viel schwerer wiegt aber der Kummer der frisch gebackenen Eltern bei den ersten Krankheiten des Babys. Gefordert sind jetzt Lösungen, die zugleich effizient, einfach und sicher sind.

Hilfe – was läuft hier ab?

Auf dem Weg seiner körperlichen Reifung macht das Neugeborene so einiges durch: Schlafstörungen, Koliken, Zahnen und andere aufwühlende Ereignisse trüben den Babyalltag.

Jeder vierte Säugling wird nach der Geburt von Koliken geplagt. Diese treten häufig gegen Abend auf und sind nicht zu verwechseln mit den Verdauungsstörungen bei Babys, die zu viel oder zu hastig trinken oder die vor dem Füttern ausgehungert waren.

Beim Zahnen herrscht oft etwas mehr Klarheit: Das Kleine hat rote Backen, sabbert und nuckelt an den Händchen oder Spielsachen usw. Die 20 Milchzähne wachsen in den meisten Fällen in aufeinanderfolgenden Episoden zwischen dem 6. Lebensmonat und dem 3. Lebensjahr, und dies kann mit Windelausschlag, Fieber und verschiedenen gutartigen HNO-Krankheiten einhergehen.

Die Immunreife tritt erst viel später ein. Der Prozess dauert Schätzungen zufolge rund 7 Jahre, und das Kind macht in dieser Zeit zahlreiche Schnupfen, Ohrenentzündungen und Bronchitiden durch.

Wirksam und sicher: Zwei typische Beispiele

Harmlosere Leiden lassen sich dank Homöopathie sanft behandeln, ohne dass dem Kleinen eine chemische Rosskur zugemutet werden muss. Hier zwei unverzichtbare Heilmittel:

Chamomilla:

Die sogenannte echte Kamille hat viel zu bieten. Sie eignet sich für Kinder, die schreien, sich aber beruhigen, wenn man sie aufnimmt. Sie beruhigt auch «Nachteulen», die bis spät nachts rastlos und aktiv sind. Chamomillahilft zudem beim Zahnen sowie – kombiniert mit Magnesium phosphoricum – bei Koliken.

Belladonna:

Dieses homöopathische Heilmittel wirkt besonders gut bei plötzlich und heftig auftretenden Entzündungen. Schnupfen mit Rachen- und Ohrenentzündungen sowie Angina, etwa nach starken trockenen Kälteschüben, Wangenröte und hohes Fieber können Belladonnaerfordern.

Rötungen und Entzündungen am Po, Einschlafschwierigkeiten trotz grosser Müdigkeit sind ebenfalls Indikationen für Belladonna.

Die klassische Homöopathie erfordert auf den ersten Blick grosse Präzision bei der Anwendung. Dagegen sind homöopathische Komplexmittel mit verschiedenen Ursubstanzen dank erweiterter Indikationen einfacher in der Anwendung.

Nicht zuletzt sollte aber, trotz der sicheren Anwendung der Homöopathie, bei anhaltenden Symptomen oder solchen, die eine Selbstmedikation ausschliessen, ärztlicher Rat eingeholt werden.

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